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Cenoten - Grotten - Höhlen in Yucatan
Was sind Cenoten ?
Einst, vor vielen Tausend von Jahren, lag die Halbinsel Yucatan unterhalb des Meeresspiegels. Aus dieser Zeit stammen versteinerte
Korallen und Muscheln, die wir heute in den Grotten finden können. Bedingt durch Eiszeiten und tektonische Verschiebungen senkte
sich der Meeresspiegel und Yucatan erhob sich aus dem Meer. Der Regen, der in den Boden drang, suchte sich einen Weg zum Meer
und wusch so mit der Zeit unterirdische Kanäle, Tunnel und Höhlensysteme aus.
Diese Systeme trockneten, doch neuer Regen drang durch den Kalksandsteinboden Yucatans, zog Mineralien mit sich und tropfte in die Höhlen.
So bildeten sich Stalagtiten und Stalagmiten, die über die folgenden Jahrtausende hinweg ausgedehnte und unbeschreiblich schöne
Tropfsteinhöhlen formten.
Nach den eiszeiten hob sich der Meeresspiegel wieder und füllte die Höhlensysteme mit kristallklarem Wasser, so, wie wir sie auch heute
noch vorfinden.
Soweit einige der Höhlen nicht vollständig mit Wasser gefüllt waren, sind sie im Laufe der Zeit eingebrochen und legten so das Wasser frei.
Die Mayas nannten diese Einbrüche "Dznot" (heilige Quellen), daher stammt der heutige Name Cenote.
Da es auf der Halbinsel Yucatan keine Flüsse gibt, waren die Cenoten die einzige Trinkwasserquelle in der Gegend, sie galten den Mayas als heilig
und mystisch und die Mayas dankten ihrem Wassergott Chac mit Opfergaben.
Bis heute werden neue und unberührte Cenoten auf der Halbinsel Yucatan gefunden und erforscht. Archäologen und Geologen bemühen sich
anhand des Gesteins sowie mit Hilfe der Opfergaben und in den Höhlen gefundenen menschlichen Gebeinen, mehr über die genaue
Entstehungsgeschichte der Cenoten zu erfahren und auch Informationen über die Bräuche der alten Mayas gewinnen.
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