|
|
Merida
Merida ist die Hauptstadt des Bundesstaates Yucatan und ca. 3 bis 4 Autostunden von Playa del Carmen entfernt.
Ein Besuch während Ihrers Aufenthalts in der Riviera Maya sollten Sie einplanen. Merida ist unter der Woche eine betriebsame Stadt und es lohnt sich
ein Besuch vor allem am Wochenende. Am Samstag Abend wird das Innenstadtzentrum für den Verkehr geschlossen und viele Restaurants und Cafe stellen ihre Stühle
und Tische heraus. Ein Spaziergang durch das Zentrum lohnt sich für alle die gern fotografieren, es gibt ein Menge Häuser im kolonialstil zu sehen, viele in gutem,
andere im schlechten Zustand. Beim Spaziergang durch das Zentrum laden Antikläden zum Stöbern ein, Museen berichten von Maya Kultur und Galerien stellen mexikanische
Künstler aus. Selbstverständlich verfügt Merida auch über grosse Markthallen, die zum Bummeln einladen. Dort können Sie dann auch echte yukatekische Küche geniessen
(Vorsicht scharf!).
Merida wurde nach Unterwerfung der Mayas 1542 auf den Resten einer alten
Maya-Ansiedlung gegründet und entwickelte sich zum Zentrum der gesamten Halbinsel Yucatan. Meridas Reichtum ist unmittelbar mit der Gewinnung von Sisal bzw.
Henequen verbunden. Diese Agaven-Faser dienten zur Herstellung von Seilen, Schnüren und Teppichen und waren in der Mitte des 19. Jahrhunderts auf dem Weltmarkt
heiss begehrt. Die architecktonischen Zeugnisse des damaligen Reichtums können Sie heute noch in der Stadt bewundern: prunkvolle Stadthüaser, Parkanlagen,
die Prachtallee Paseo de Montejo und die herrschaftlichen Haciendas vor den Toren der Stadt.
Wer nicht viel Zeit hat, sollte sich auf alle Fälle den Zocalo anschauen, denn dort befinden sich nicht nur einige der wichtigsten Sehenswürdigkkeiten wie
die Kathedrale oder der Regierungspalast, sondern der Zocalo selbst ist ein Besuch wert. Hier können Sie allerhand Leben und Treiben beobachten, das so tyisch
für Merida ist. Und der Zocalo ist auch eine hervoragende Fotokullisse.
|
|